Im Gruppenunterricht beleben Sie den Atem mit einfachen, individuell angepassten Übungen im Sitzen, Gehen, Stehen oder Liegen. Der Atemrhythmus wird ausgeglichen, die Atemkraft gestärkt. Es entstehen vom Atem getragene Bewegungen und Gebärden, die zutiefst berühren können. Beim Üben wird Ihnen bewusst, wie Sie mit sich selbst sowie alltäglichen Aufgaben und Anforderungen umgehen. Partnerübungen lassen Sie Ihre Beziehungsmuster erkennen. Im Gruppenunterricht können persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse im Gespräch ausgetauscht werden.
Die Einzeltherapie geht auf Ihre persönlichen Anliegen ein, sie wird individuell gestaltet. Während der Atembehandlung liegen Sie bekleidet auf einer bequemen Liege. Die Therapeutin unterstützt durch Berührungen mit den Händen Ihre Atembewegungen. Darauf antworten diese unbewusst, der Atem verändert sich. Sie kommen zu sich selbst und beginnen, Körper, Atem und Innenleben immer deutlicher zu erleben. Sie werden «selbst-bewusst». Dadurch kommen Veränderungen in Gang. Die Atembehandlung wird durch Atem- und Bewegungsübungen und das persönliche Gespräch ergänzt.
Die meisten Krankenkassen übernehmen einen Teil der Behandlungskosten, wenn Sie den Zusatz für Naturheilkunde abgeschlossen haben.
Fragen Sie Ihre Krankenkasse an, ob ihr/e Therapeut/in auf der Therapeutenliste der Kasse steht. Wenn ja, erkundigen Sie sich, ob und wie viel Ihre Kasse pro Behandlung und Jahr übernimmt und welches Ihr Selbstbehalt ist.
Einige wenige Kassen verlangen eine ärztliche Verordnung. Wenn dies von Ihrer Kasse nicht verlangt wird, können Sie lediglich die Rechnung Ihrer Therapeutin an die Kasse einsenden.
Bei schwerwiegenden körperlichen und seelischen Krankheiten empfiehlt es sich, die Atemtherapie in Zusammenarbeit mit einem Arzt, Psychiater oder Psychotherapeuten durchzuführen.
© Klara Rhyner 2009
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